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Biogasanlage  in
Pomerode (SC), Brasilien
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06.03.2014

Erneuerbare Energiewende Jetzt!

ARCHEA Unternehmensgruppe fordert von Politik: Nicht die Luft aus der Energiewende lassen!

Aktion am 6. März 2014 verdeutlicht: Den Ausbau Erneuerbarer Energien zu bremsen, schadet dem Wirtschaftsstandort Deutschland.

 
Hess. Oldendorf, 06.03.2014: Mitarbeiter der ARCHEA Unternehmensgruppe haben heute in einer Demonstration vor der Biogasanlage in Hessisch Oldendorf an Politiker der Bundes- und Landesebene appelliert, nicht die Luft aus der Energiewende zu lassen. „Durch die aktuell diskutierten Pläne zur Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes läuft der Wirtschaftsstandort Deutschland Gefahr, eine moderne und klimafreundliche Branche massiv einzuschränken“, warnte der Geschäftsführer der ARCHEA Biogastechnologie GmbH, Dipl.-Ing. Oliver Nacke.

„Wenn die große Koalition die Vergütung für Energiepflanzen vollständig streicht, sind Biogasprojekte zukünftig kaum noch umsetzbar. Dadurch sind viele Jobs in unserem Betrieb gefährdet“, so Nacke. Deutschlandweit stehen rund 40.000 Arbeitsplätze in den kleinen und mittelständischen Biogasfirmen auf dem Spiel.
Aus diesem Anlass demonstrierten heute 20 Mitarbeiter stellvertretend für alle 76 Mitarbeiter der Unternehmensgruppe vor der Biogasanlage in Hessisch Oldendorf für den weiteren zügigen Ausbau der Erneuerbaren Energien unter verlässlichen Rahmenbedingungen. Mit platzenden Luftballons warnten sie vor den wirtschaftlichen Konsequenzen für den Standtort Hessisch Oldendorf, wenn die Große Koalition mit der EEG-Novelle die Luft aus der Energiewende ließe.

„Mit der Aktion wollen wir darauf aufmerksam machen, dass ein Ausbremsen des Ausbaus der Erneuerbaren Energien – wie es der aktuelle EEG-Entwurf vorsieht – nicht nur das Erreichen der Energie- und Klimaziele akut in Frage stellt, sondern auch den Unternehmen der Erneuerbare-Energien-Branche und damit der Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschlands massiv schadet.“ so Nacke weiter.

In einem kurzen Vortrag erläuterte Dipl.-Ing. Oliver Nacke die Möglichkeiten, die die Erneuerbaren-Energien heute schon bieten. Die heutige Situation zeige bereits, das z.B. die Stadt Hessisch Oldendorf, mit Ihren 18.000 Einwohnern, allein durch die „Erneuerbaren“ schon energieautark wäre, wenn sich alle „Erneuerbaren“ intelligent zusammenführen ließen. „Ein virtuelles Kraftwerk hierfür sei bereits in Planung.“ merkte Oliver Nacke zum Abschluss der Präsentation noch an.

Der Protest war Teil eines Aktionstages, zu dem die Initiative Erneuerbare Energiewende Jetzt! die Unternehmen der Erneuerbare-Energien-Branche aufgerufen hatte. Zeitgleich organisierten mehr als 160 Unternehmen der Erneuerbare-Energien-Branche in ganz Deutschland ähnliche Veranstaltungen.

Bislang ist Deutschland auf einem sehr guten Weg. 25 Prozent des deutschen Stromverbrauchs stammen schon heute aus Erneuerbaren Energien. Die Akzeptanz bei den Menschen ist enorm. Mit Hilfe des EEG haben die dezentralen Erneuerbaren Energien auf dem lange von wenigen Großkraftwerken geprägten Strommarkt einigen Boden gut machen können. Die durch das EEG angeschobene Entwicklung hat Deutschland die Technologieführerschaft in einem global wachsenden Markt beschert.

Im Jahr 2012 lagen die Investitionen in Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien sowie deren Fertigungskapazitäten in Deutschland bei 19,5 Milliarden Euro. Der Umsatz aus dem Anlagenbetrieb erreichte 14,8 Milliarden Euro. Deutsche Hersteller und Zulieferer partizipieren besonders am Ausbau der erneuerbaren Stromanlagen im Inland wie auch auf dem Weltmarkt. Von dieser Wertschöpfung profitieren neben den Anlagenproduzenten auch kleine und mittelständische Zulieferbetriebe, das lokale Handwerk sowie die Land- und Forstwirtschaft.

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